Marienkapelle

Ev.-luth. Kirchengemeinde Marienkapelle, Hamburg Eidelstedt, am Redingskamp

Berichte aus der Gemeinde

„Zeichen der Zeit” – Weltgebetstag 2006 am 3. März

Das neue Jahr im Kindergarten ...

Kinderchorarbeit steht vor dem Neustart

Bläserehrungen und Taktstockübergabe

Konfirmation 2006 und Anmeldung zur Konfirmation 2008

Senioren und unser Besuchsdienst

Neues aus dem Kirchenvorstand der Marienkapelle

Ein neues Erscheinungsbild für die fusionierte Gemeinde

Auf dem Weg zu einer Gemeinde in Eidelstedt

Familie Affeld zieht ins Pastorat ein

Allein unter Jugendmitarbeitern – Ein erfreulicher Erfahrungsbericht

„Dancing-Queens“ – neue Tanzgruppe für Mädchen ab 13 Jahren

Immer samstags – Fußball in der Furtweg-Halle

Ostermontag: „Osterlachen“ – Kabarettabend mit Matthias Schlicht aus Loccum

Kinderbibelwoche vom 8.–12. März: „Komm mit, wir suchen einen Schatz“


Alte Ausgabe:


 

Ökumene

Weltgebetstag

„Zeichen der Zeit“ – Weltgebetstag 2006

Weltgebetstagsteppich Südafrika ist ein wunderschönes Land. Aber dennoch wird allein schon das Wort „Südafrika“ bei vielen noch immer Schreckensbilder wachrufen: 342 Jahre weiße Vorherrschaft, die überwiegend unterdrückt, ausgebeutet, entwürdigt, gemordet und zerstört hat. „Seit 1994 leben wir in der Zeit nach der Apartheid – ein Zeichen der Gnade Gottes.“ Das schreiben die südafrikanischen Verfasserinnen der Weltgebetstagsliturgie.

„Im täglichen Leben ist uns wichtig“, schreiben die Südafrikanerinnen, „dass Menschen in Würde, in gegenseitiger Achtung und Verantwortung zusammenleben.“

Unter dem Motto „Zeichen der Zeit“ laden uns die Frauen aus Südafrika in diesem Jahr zum Weltgebetstag ein:

3. März um 19 Uhr
in der Elisabethkirche

In einem Gottesdienst, vorbereitet von Frauen aus den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Eidelstedts, werden Fragen der südafrikanischen Frauen in Beziehung gesetzt, zu dem uns verbindenden Glauben. Nach dem Gottesdienst laden wir ein zu einem gemütlichen Beisammensein im Gemeindehaus, Eidelstedter Dorfstraße 19.

Margitta Melzer, Pastorin Elisabethkirche


Neues aus dem Kindergarten

Das neue Jahr im Kindergarten ...

... begann bei uns mit einer Reise in das Märchenland. Doch bevor wir uns mit den Kindern auf diese Reise begeben konnten, stellten wir viele Vorüberlegungen an. Welche Märchen sind schon für die drei- und vierjährigen Kinder unserer Gruppe geeignet? Welche Märchen interessieren die Vorschulkinder? Wie gestalten wir die Märchenstunde?

Bei unserer Recherche fanden wir neben den klassischen Märchen auch typische Kindermärchen die dem Fragealter unserer (kleinen) Kinder gerecht wurden. Gut gefallen hat den Kindern, „wie der Schnee zu seiner Farbe kam“. Dieses Märchen passte nach all dem Lichterglanz und Sylvesterfeiern sehr schön in den kältesten Monat des Jahres und stimmte uns auf die besonderen Seiten des Winters, auf Schnee, Eis und Kälte ein. Der Alltag im Kindergarten ist von Ritualen geprägt, die nicht willkürlich eingesetzt werden, sondern immer wieder hinterfragt werden und den Kindern Orientierung im Alltag geben sollen.

Froschkönig Um sich mit den Kindern auf die Reise ins Märchenland zu machen und den Kindern dabei zu helfen zur inneren Ruhe zu kommen, waren auch Rituale hilfreich. Wir stiegen immer durch einen „goldenen Reifen“ und setzten uns dann, im Märchenland angekommen, in einen Kreis. Der goldene Reifen bildete die Mitte. Auf dem selben Weg mussten wir das Märchenland auch wieder verlassen. Die Einhaltung dieses Rituals war den Kindern sehr wichtig.

Das Projekt „Märchen“ ist noch lange nicht abgeschlossen. Unser Gruppenraum verwandelt sich gerade in einen Märchenwald, in dem wir dann am 24. Februar unser zauberhaftes Faschingsfest feiern werden ...

Nun noch eine Geschichte aus dem Märchenland: Es war einmal vor langer, langer Zeit. Da gab es einen Kindergarten, der hatte nur acht Kinder und alle fragten sich, wie lange wird er wohl bestehen?

Dieses „Märchen“ ist gut ausgegangen. Mittlerweile haben wir nur noch wenige freie Plätze und der Kirchenvorstand unserer Gemeinde hat sich zum Ende des vergangenen Jahres einstimmig für den Erhalt unseres Kindergartens ausgesprochen. Die Zeit der Unsicherheit kann nun also endlich ins Märchenreich verbannt werden.

Gudrun Kurzeja, Kindergartenleiterin



Kirchenmusik

Kinderchorarbeit steht vor dem Neustart

Kinder und Singen, das gehört wie selbstverständlich zusammen. Das wollen wir fördern und deshalb mit einer Kinderchorarbeit an unserem Gemeindestandort neu beginnen. Der Kirchenvorstand hat dafür jetzt grünes Licht gegeben.

Als Chorleiter hat sich Herr Henning Rasch, Kirchenmusiker aus Hamburg, bereit erklärt, dieses neue Projekt auf den Weg zu bringen.

Natürlich kann man nur einen Chor bilden, wenn sich auch genügend Sänger und Sängerinnen begeistern lassen.

Also, liebe Kinder, habt Mut, lasst Euch herzlich einladen und Eure schönen, kräftigen Stimmen erklingen. In der Gruppe macht das ohnehin noch mehr Spaß. Übrigens gilt dieses Angebot für alle Kinder aus Eidelstedt. Wenn Ihr also Freunde und Freundinnen habt, die auch gern mitmachen wollen, bringt sie bitte mit.

Kinderchor

Gedacht ist an 2 Kinderchöre:

Chor I:
Altersstufe 4 – 7 Jahre
Chor II:
Altersstufe 8 – 13 Jahre

Für die Chorproben stehen die Räumlichkeiten der Marienkapelle zur Verfügung. Die Proben werden Montagnachmittag stattfinden. Beginnen werden wir nach den Frühjahrsferien am 20.3.06.

Liebe Eltern, damit wir einen Überblick bekommen und gut starten können, brauchen wir Ihre Hilfe. Bitte melden Sie ab sofort Ihre Kinder mit dem unteren Abschnitt für die Kinderchorarbeit an und schicken Sie uns diesen zu oder geben ihn im Kirchenbüro ab: Mählstr. 1, 22523 Hamburg.

Sie werden dann von uns angeschrieben und zu einem ersten Termin mit Herrn Henning Rasch eingeladen. Dort können Sie den Chorleiter kennen lernen und auch alle Ihre Fragen klären. Nun hoffen wir, dass Ihre Kinder sich ermutigen lassen. Wir freuen uns jedenfalls sehr auf sie.

Pastor Christian Affeld


Anmeldung zum Kinderchor:

Name des Kindes: ..........................................................
Adresse: ..........................................................
geb.: ..........................................................
Tel.: ..........................................................
Ansprechpartner: ..........................................................
Unterschrift der Eltern: ..........................................................



Kirchenmusik

Bläserehrungen und Taktstockübergabe

Bläser

Im Rahmen des Gottesdienstes am 29.01.06 fanden in der Christuskirche Bläserehrungen statt. Sie wurden von dem scheidenden Landesposaunenwart der Nordelbischen Posaunenmission, Herrn Johannes Oldsen, vorgenommen.

Es wurden Bläser, die einem ev. Posaunenchor mindestens 5 bis 25 Jahre angehören, mit einer silbernen Ehrennadel des Ev. Posaunendienstes in Deutschland (EPiD) geehrt. Eine goldene Nadel des EPiD erhielten Bläser für 25–40 jährige Zugehörigkeit. Weiter wurden Bläser mit einer silbernen Nadel der Nordelbischen Posaunenmission geehrt, die einem Posaunenchor mind. 40 Jahre angehören, goldene Nadeln wurden vergeben an drei Bläser die länger als 50 (!) Jahre einem Posaunenchor angehören. Dies waren Pastor i.R. E.-M. Rohwedder, E. Krüger und H.-H. Marx.

Diesen Gottesdienst nahm der Kirchenmusiker Hans-Christoph Thormann zum Anlass, seine Leitung des Posaunenchores abzugeben. Aufgrund der gestrichenen Arbeitszeit ist ihm eine weitere Leitung nicht mehr möglich. Er gab symbolisch den Taktstock weiter an Herrn Marx der auch schon seit längerer Zeit erfolgreich die Nachwuchsarbeit leitet. Neue Bläser und Bläserinnen braucht der Posaunenchor ständig, will er seine Aufgaben erfolgreich erfüllen. Wer also schon blasen kann oder erst ein Instrument erlernen möchte kann sich telefonisch unter (040) 5502613 an Herrn Marx wenden. Instrumente von der Trompete bis zur Tuba stehen zur Verfügung.

Hans-Heiko Marx, Christuskirche



Gemeinde und Konfirmation

Konfirmation 2006

Mit den beiden Konfirmationsgottesdiensten am 14. Mai findet für 28 Jugendliche unserer Kirchengemeinde die Konfirmandenzeit ihren Abschluss. Fast 2 Jahre haben wir uns über Fragen des Glaubens verständigt und nach Lebenszielen für junge Christen in heutiger Zeit gesucht. So bunt und vielgestaltig wie unsere Gruppen, waren auch unsere Diskussionen. Uns ging es vor allem darum, zu entdecken, inwieweit unser christlicher Glaube in die Entscheidungen des Alltags hineinwirkt und diesen auch bestimmt.

Junge Menschen haben bei uns viele Freiheiten und Möglichkeiten, sie sind aber auch manchen Gefährdungen und Einflüssen ausgesetzt.

Klare Orientierungen sind deshalb in einer Zeit, wo so viele Wertvorstellungen und Grundhaltungen im Fluss sind, unerlässlich, gerade für unsere jungen Christen. Sie brauchen unsere Begleitung, Nähe, Hoffnung, Zuwendung, Hilfe, aber auch unser Gebet.

Was ist Gemeinde? Leicht ist es heute nicht, sich in unsrer Welt mit all ihren Widersprüchen zurechtzufinden. Ihre Glaubenshaltung, ihr Vertrauen zu Gott, wird ihnen dabei helfen.

So wünschen wir Euch, liebe Konfirmandinnen und liebe Konfirmanden, einen behüteten und von Gott gesegneten Weg. Euer Leben wird ein anderes sein, wenn Ihr auch weiterhin in dieser Beziehung zu Jesus Christus bleibt und von daher Euer Leben gestaltet und auch verändern lasst.

Auf diesem Weg wollen wir Euch auch in Zukunft begleiten. Willem Heins und die Mitarbeiter der Jugendarbeit halten für Euch dazu tolle Angebote bereit. Sprecht uns gerne an, wir werden auch weiterhin für Euch da sein.

Text von Peter Klever:

Manchmal wünschten wir,
wir könnten
über unsren Schatten springen.
Manchmal sagen wir:
Wir könnten
aus der Haut fahren.
Manchmal ist die Sehnsucht
ganz stark,
anders zu sein, als man ist.
Wir ahnen oft
die anderen Möglichkeiten
und fragen bisweilen:
Wie kann ich sie erreichen?
Ist jemand in Christus,
so ist er eine neue Kreatur.
Das Alte ist vergangen,
ein Neues ist geworden.

Ist das nicht die Antwort auf unsere Fragen ?

Pastor Christian Affeld


Anmeldung zur Konfirmation oder Taufe 2008

Am 8. Juni 2006 um 18.30 Uhr findet für den Standort II (Christuskirche, Johanneskirchengemeinde und Marienkapelle) einheitlich in den Räumen der Marienkapelle die Anmeldung zur Taufe oder Konfirmation 2008 statt.

Die zuständigen Pastoren und Gemeindepädagogen werden gemeinsam mit den Konfirmanden und deren Eltern diesen Informationsabend gestalten. Sie informieren über das neue Konzept zur Konfirmandenarbeit, klären Bedingungen der Teilnahme gungen der Teilnahme und stehen zum Gespräch über alle Fragen den neuen Jahrgang betreffend bereit. In erster Linie sind Mädchen und Jungen aus den Geburtsjahrgängen `92 bis April `94 angesprochen. Bitte, falls bereits vorhanden, die Taufurkunde zur Anmeldung mitbringen. Es werden noch persönliche Einladungen verschickt.

Pastor Christian Affeld



Gemeinde

Senioren und unser Besuchsdienst

Klingelknopf - Kontakt verbindet Wissen Sie, dass mehr als ein Viertel unserer Gemeindeglieder über 65 Jahre alt sind? Und sie verstecken sich nicht. Wir begegnen ihnen u. a. im Gottesdienst, Chor, auf dem Missionsfest, beim Basar oder auf Gemeindefreizeiten. Überall legen sie mit Hand an, soweit es ihren Fähigkeiten entspricht. Kraft und geistliche Zurüstung holen sie sich im Gottesdienst und in den verschiedenen Bibel –und Gesprächskreisen. Es wird aber auch gefeiert. Angebote und Termine können Sie dem Gemeindebrief entnehmen. Wir laden Sie herzlich ein dabei zu sein. Sie sind stets willkommen.

Und wenn jemand nicht mehr so kann? Dann wird sich um sie/ihn gekümmert. Ich finde es schön, wie wir aufeinander achten. Um noch mehr auf andere Gemeindeglieder zugehen zu können, gibt es in unserer Gemeinde einen Besuchsdienst. Hier können wir dringend Verstärkung gebrauchen, damit diese Aufgabe noch besser erfüllt werden kann.

Wäre das etwas für Sie? Wenn ja, dann melden Sie sich bitte im Gemeindebüro oder bei Pastor Affeld (Tel. 579094). Zum Schluss wünsche ich mir, dass Ältere und Jüngere noch mehr miteinander ins Gespräch kommen. Darin liegt für alle Segen.

Gisela Haack (Tel. 5708567)



Gemeinde

Neues aus dem Kirchenvorstand der Marienkapelle

Veränderungen gibt es zur Zeit viele in den Eidelstedter Gemeinden. Diese machen auch vor dem Kirchenvorstand der Marienkapelle nicht halt.

Susanne Berens und Thomas Jacobs haben nach über einem Jahr den ersten und zweiten Vorsitz wieder abgegeben.

Hintergrund hierfür ist die Beendigung der Vakanzzeit von Pastor Affeld zum 1.11.05 und die dienstrechtlich gesicherte weitere Zusammenarbeit mit ihm in der Gemeinde. Pastor Affeld hat nun den ersten und Susanne Berens den zweiten Vorsitz im Kirchenvorstand übernommen.

Kerstin Kulp hat ihr Amt als Kirchenvorsteherin niedergelegt. Der Kirchenvorstand dankt ihr ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit und die Kraft und Zeit, die sie investiert hat.

Jetzt hat der Kirchenvorstand die Aufgabe, ein Mitglied nach zu berufen. Wenn Sie sich für diese Art der Gemeindearbeit interessieren oder aber jemanden aus der Gemeinde für dieses Amt vorschlagen möchten, wenden Sie sich bitte an Pastor Affeld oder ein anderes Mitglied des Kirchenvorstandes.

Susanne Berens


Gemeindebrief und Internet

Ein neues Erscheinungsbild für die fusionierte Gemeinde

Gemeindebrief-Austräger

Die Fusion der vier evangelischlutherischen Kirchengemeinden in Eidelstedt ist beschlossen. Die kirchenrechtliche Fusion ist zwar erst für den 1. Juni 2006 geplant, aber bereits jetzt ist vieles in Bewegung geraten. Klar ist, dass wir spätestens dann auch unser Auftreten in der Öffentlichkeit neu gestalten müssen. Wir werden eins, und das darf, nein das soll man auch erkennen.

Schon vor dem Fusionsbeschluss hat sich die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit intensiv damit auseinander gesetzt, was denn alles zu bedenken ist. Der Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit ist Kern des neuen, großen Redaktionsteams und plant nun für einen neuen, gemeinsamen Gemeindebrief und Internet-Auftritt. Für die Gestaltung haben wir uns professionelle Unterstützung geholt. Die Finanzierung wird vom Kirchenkreis Niendorf unterstützt. Zurzeit entstehen Entwürfe für ein neues Layout und die zukünftige Struktur. Der 1. Juni, der Fusionstermin, ist Erscheinungstermin für den ersten gemeinsamen Gemeindebrief. Dieser wird auch eine Sonderausgabe zur Fusion sein.

In der größer gewordenen, fusionierten „Kirche-in-Eidelstedt“ geschieht mehr als in jeder Einzelgemeinde allein. Deshalb werden wir alle zwei Monate über das Gemeindeleben berichten. Auch im Internet wird eine gemeinsame Präsentation entstehen. Unter unserem offiziellen Internet Namen www.Kirchengemeinde-Eidelstedt.de werden wir spätestens mit der Fusion neu beginnen.

Seien Sie gespannt. Und wenn Sie etwas zum neuen Gemeindebrief beitragen wollen, die Redaktion freut sich über Unterstützung.

Am 21. April um 17 Uhr lädt das Redaktionsteam alle Austräger/innen der Marienkapelle zu einem Erfahrungsaustausch ein. Wir wollen u.a. überlegen, ob der Gemeindebrief wie bisher auch in dem veränderten Rhythmus (alle 2 Monate) in die Häuser gebracht werden kann.

Ulrike Kaulfers + Dr. Rainer Groß, Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit



Fusion

Auf dem Weg zu einer Gemeinde in Eidelstedt

Marienkapelle Christuskirche
Johannes-Kirchengemeinde


Elisabethkirche

Mit den Beschlüssen aller vier evangelischen Kirchengemeinden, zu einer Gemeinde zu fusionieren, endete der Arbeitsauftrag für die Lenkungsgruppe. Einen herzlichen Dank an alle Kirchenvorstände, dass sie nach gründlicher Diskussion alle mit großer Mehrheit der Fusion zugestimmt haben. Und auch einen herzlichen Dank an alle Mitglieder der Lenkungsgruppe und des Führungsteams und der Moderatorin Frau Reichmann, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz die Voraussetzungen zu dem Fusionsbeschluss erarbeitet haben.

Die weiteren Schritte zur Bildung einer Gemeinde in Eidelstedt werden nun vom Gesamtkirchenvorstand auf den Weg gebracht. Das Ziel ist, die rechtlichen Voraussetzungen bis Ende Mai d. J. erfüllt zu haben, so dass zu Pfingsten die vollzogene Fusion zu einer Gemeinde mit einem Gottesdienst gefeiert werden kann.

Dieser Gesamtkirchenvorstand setzt sich aus den Mitgliedern aller vier Gemeindekirchenvorstände zusammen. In der 1. Sitzung am 15. Dezember 05 wurden Pastor Jörn de Jager (Elisabethkirche) zum Vorsitzenden und Frau Renate Drenckhan (Johanneskirchengemeinde) zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Außerdem wurden die Ausschüsse gebildet, die sich aus allen Mitgliedern der bisher bestehenden Ausschüsse der einzelnen Gemeinden zusammensetzen. Der Gesamtkirchenvorstand wünscht sich sehr, dass alle Ausschussmitglieder in ihren Fachbereichen auch an der Gestaltung der Gesamtgemeinde mitarbeiten, und damit im gemeindlichen Bereich das umsetzen, was Gott uns allen in der Jahreslosung für dieses Jahr zusagt: „Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.“

Jörn de Jager, Pastor Elisabethkirche


Aus dem Pastorat

Umzugs-LKW

Umzug

Die Zeiten, in denen es abends im Pastorat dunkel ist, sind vorbei. Wenn Sie diesen Gemeindebrief in den Händen halten, wird unser Umzug von Kummerfeld ins Pfarrhaus Mählstraße 1 bereits bewältigt sein, d.h. das Einrichten und Auspacken wird sicher noch mehr Zeit in Anspruch nehmen, als ein Wochenende. Da unsere beiden ältesten Söhne Johannes und Malte bereits erwachsen sind, ziehen wir lediglich mit unserem jüngsten Sohn Immanuel ein.

In den zurückliegenden Monaten gingen die Handwerker ein und aus. Vieles was noch aus der Bauphase des Hauses stammte, musste dringend erneuert werden. Der Bauausschuss unserer Gemeinde, insbesondere Herr Thomas Jacobs, hat all die notwendigen Arbeiten koordiniert. Dafür sagen wir vielen Dank.

Nun hoffen wir, dass wir uns als Familie gut im Stadtteil einleben und dieses Pastorat auch zu unserem neuen Zuhause werden kann.

Pastor Christian Affeld


Jugendarbeit

Allein unter Jugendmitarbeitern

Dialog zwischen Jung und Alt

Ich habe lange überlegt, ob ich zur Wochenendfreizeit der Jugendmitarbeiter vom 18. – 20. November 2005 nach Oldenburg mitfahren sollte. Ich, der Vertreter der älteren Generation (also der über 40) im Jugendausschuss unserer Gemeinde, – allein unter Jugendlichen. Mögen die überhaupt so einen Grufti dabei haben? Wie komme ich mit den Jugendlichen klar? Kurzum ich bin mitgefahren, und habe es nicht bereut.

Untergekommen sind wir, 16 Jugendliche und junge Erwachsene, allesamt Mitarbeitende in der Kinder- und Jugendarbeit, im Tagungs- u. Freizeitheim der Missionarischen Dienste in Oldenburg. Ein urgemütliches Haus mit viel Atmosphäre. Das kalte Winterwochenende war eine Mischung aus intensiver Arbeit, Singen, Spielen, Beten, Planen, Andacht, Bibelgespräch und Klönen am knisternden Kaminfeuer. Die Leitung hatte unser Gemeindepädagoge Willem Heins. Es ging um eine Bilanz der Aktivitäten in der Kinder- und Jugendarbeit im Jahr 2005. Was war gut, was kann anders oder besser gemacht werden. Dann der Blick nach vorn. Was ist im Jahr 2006 dran, was wollen wir erreichen, auch im Hinblick auf die Fusion? Aber es ging nicht nur ums Pläne machen, es ging auch darum, was uns treibt und motiviert, diese Arbeit zu tun. Immer wieder war zu hören „wir wollen den Kindern und Jugendlichen von Gott erzählen und zum Glauben einladen“.

Ich für mich habe so gedacht: was haben wir hier (in den engagierten Mitarbeitenden) für einen Schatz in unserer Gemeinde, und noch dazu so viele. Das war mir bis zu diesem Wochenende so nicht bewusst. Neben all dem Planen blieb aber auch viel Zeit, beim Essen, am Kamin oder zwischendurch zum Kennen lernen oder auch nur so zum Klönen. Es gab viele gute Gespräche über unsere Gemeinde, den Gottesdienst u.v.a.m. Übrigens, allein habe ich mich keineswegs gefühlt. Mir ist wieder deutlich geworden: wir sind eine Gemeinde von jungen und alten und wir brauchen einander. Wie heißt doch das Lied, das wir öfter in der Gemeinde singen: „Gut das wir einander haben ...“ Das habe ich an diesem Wochenende neu erlebt; dieses Miteinander sollten wir Pflegen und fördern.

Dr. Paul-Michael Kaulfers, Jugendausschuss


Kinder– und Jugendarbeit

Du bist gemeint

„Dancing-Queens“ – Tanzgruppe für Mädchen ab 13 Jahren

I-Themba hat uns im vergangenen Herbst auf den Geschmack gebracht – und wir haben gemerkt, wie viele – vor allem Mädchen – Spaß daran haben, sich zu guter Musik zu bewegen und Tanzschritte einzuüben. Das soll nicht nur bei I-Themba möglich sein, haben sich Chantal, Ingrid & Sara gedacht – und so wird es ab April immer wieder Samstags (zunächst alle zwei Wochen – in den Wochen dazwischen ist „normaler Teentreff“ in der Marienkapelle) die Möglichkeit geben, vorwiegend zu christlichen Songs zu tanzen: Start ist am Sa., 1. April (kein Scherz!) – von 15–16h! Treffpunkt/Ort des Geschehens ist die Schulsporthalle der Grundschule am Furtweg!

„Tanzen ist Träumen mit den Füßen“, so sagt man – und bietet vielleicht auch ganz neue Zugänge zum christlichen Glauben! Mit verschiedenen Tanzstilen von Lyrical Dance über Hip-Hop bis Breakdance usw. sollen Choreographien zu klasse Musik erarbeitet werden – und „ganz nebenbei“ hat man so die Chance, eine super Gemeinschaft zu erleben! Und wer weiß, was da außer Tanzen noch so alles möglich ist ...! ? Also: Kommt vorbei und schaut’s euch an!!! Ganz herzliche Grüße auch schon mal von Chantal, Ingrid & Sara.

euer Willem F. Heins!!!

Und sonst noch???

Lust auf Mitarbeit? Bei uns in der ev. Jugendarbeit sind aktuell ca. 50 (!) Jugendliche & junge Erwachsene aktiv – und bringen sich ein: in regelmäßigen Gruppen oder auch bei einzelnen Aktionen! Mitarbeiter sein, heißt: sich selbst besser kennen lernen, Gott entdecken und auch: kein Einzelkämpfer zu sein! Wenn DU Lust & Zeit hast, für Kinder oder Jugendliche Dich & deine Zeit einzusetzen – dann melde Dich einfach bei mir! Es gibt viel zu tun – packen wir es an!?

Willem F. Heins


Jugendarbeit

Wir holen den Titel!

Eine Halle. Ein Ball. 20 Fußballverrückte. Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen. Spaß zum Beispiel. Man muss nur wissen wo es ihn gibt:

Jeden Samstag ab 16:30 in der Furtweg-Halle.

Fußballspiel

Dort spielt eine total bunte Truppe mit vielen aus dem Fireabend, aber auch vielen anderen, Fußball, wie er leibt und lebt. Es kann kommen wer mag! Also auch Du! Wir haben keine wirkliche Altersbeschränkung, alles ab 14 ist bei uns willkommen! Ungefähr alle halbe Jahr fährt dann die gesamte Truppe mit eigenem Fan-Trupp, das sind dann wirklich schon Menschenmassen, auf christliche Fußball-Turniere. Unser letztes Turnier war der GJW-Nordcup, bei dem sich die beste unserer drei Mannschaften den 4. Platz erkämpfte. Unseren größten Erfolg feierten wir allerdings auf dem letzten Hallenturnier des EC. Sensationell schafften wir es bis ins Finale und unterlagen erst dort im Elfmeterschießen! Inzwischen ist unsere Pokalsammlung erheblich angestiegen und somit natürlich auch ein klein wenig unsere Ziele: Wir wollen dieses Jahr EC-Meister werden!

Und wir haben es schon manchmal erlebt: wer „Berührungsängste“ mit Kirche, Glauben & Christsein hat, der hat beim Samstagssport ganz zwanglos & locker Christen kennen gelernt; mit ihnen zusammen Sport gemacht und dabei entdeckt, dass „was dran ist an diesem Jesus“: Sport & Jugendarbeit; Sport & Gemeinde, Sport & Christ-sein, das gehört hier zusammen – und das merkt man. Nicht zuletzt auch an knackiglebensnahen Andachten (für die wir keine Profis brauchen ?, das machen die Sportler selbst) Wir freuen uns auf dich! – JESUS RULES!

Jonas Goebel


Gemeindeveranstaltung

Ostermontag, 17.4. um 19.30 Uhr
Kabarettabend mit Matthias Schlicht aus Loccum
Im Gemeindehaus der Christuskirche!

„Osterlachen“ einmal anders – Kabarett in der Christuskirche!

Kabarettist Matthias Schlicht

Schon seit Jahrhunderten gibt es das „Osterlachen“ – ein Brauch, angesichts des Sieges Gottes über den Tod, befreit aufzulachen und auch manches auszulachen, was sich allzu wichtig nimmt oder was uns oft Angst macht und Schrecken einjagt! Und ganz in dieser Linie dürfen Christen auch über sich selbst lachen, und über das, was Kirche manchmal ist und zu sein scheint!

Dabei will uns Matthias Schlicht „helfen“. Mit seinem aktuellen Programm „mehr als Kiez“ macht der Leiter des Klosters Loccum, seine Aufwartung in Eidelstedt! M. Schlicht war jahrelang Gemeindepastor in der Nähe von Lüneburg und ist jetzt für die geistliche & inhaltliche Begleitung der Vikare in Loccum zuständig. Ein Geistlicher, der ja nun wirklich unbestreitbar über eine gute Innenansicht von „Kirchens“ verfügt – und gleichzeitig mit einem virtuosen Humor diese, „seine“ Kirche & die Menschen darin fokussiert – ein Genuss für jeden, der bei seinem Programm dabei ist!

Zu sehen und zu hören gibt es die Highlights seiner vergangenen Kabarett-Shows. Allzumenschliches vor und hinter den Kirchenmauern ist dem Geistlichen nicht fremd. Schlicht schlüpft auf der Bühne in jede erdenkliche Rolle. Vom Kindergartenkind bis hin zum gestressten Großvater. Aktuelles aus der Politik, Kritisches zur Kirche, oder Frivoles aus dem Alltag – vor kaum einem Thema macht der 43-Jährige Halt. Jeder Liebhaber des Kabarett kommt in den Programmen auf seine Kosten. Ob brüllend komisch oder nachdenklich und leise: der Loccumer bietet in seinem Kabarett das pralle Leben und „mehr als Kiez“.

Eintrittskarten sind ab Mitte März an diesen Stellen erhältlich:


Kinderbibelwoche

Kinderbibelwoche in den Frühjahrsferien (8.–12. März):

„Komm mit, wir suchen einen Schatz“

Schatzsuche

für Kinder von 6–11 Jahren
immer von 14.30–17 Uhr
UND SONNTAG (12.3.):
Familiengottesdienst um 10 Uhr!!!!

Schätze suchen ist spannend... das weiß auch Elmar Goldzahn! Er ist ein alter Schatzsucher – und ist auf der Suche nach dem Schatz seines Lebens. Und dann gibt es da noch den alten Petrus – der Elmar bei unserer „KiBiWo“ auf die richtige Spur bringt: es geht vielleicht gar nicht um Gold und Edelsteine, sondern um ganz andere Schätze?!

Alle Kinder, die auch kleine Schatzsucher sein wollen, sind zu dieser besonderen Woche eingeladen: Wir wollen miteinander Geschichten hören, spielen, singen, basteln und feiern – und werden dabei sicher viel wertvolles entdecken und „schätzen lernen“. Auch ein kleiner Snack soll nachmittags nicht fehlen.

Wir freuen uns auf diese gemeinsame Zeit, die mit einem Gottesdienst abgeschlossen wird! Wir bitten um eine Anmeldung mit dem unteren Abschnitt bis zum 1. März im Kirchenbüro oder bei Willem F. Heins (Tel. 57260348). Die Teilnahme kostet 2,– € pro Tag für Material und den kleinen Imbiss (die Teilnahme an einzelnen Tagen ist möglich, besser ist jedoch, wenn man die komplette „KiBiWo“ mitkriegen kann)!

Bitte melden Sie Ihr Kind mit folgendem Text unter Buero@Marienkapelle.de an:

Hiermit melde ich meinen Sohn/ meine Tochter ______________________________________________
verbindlich für die Kinderbibelwoche vom 8.–12.3. an! (Alter: ___ Jahre)
Unterschrift des/ der Erziehungsberechtigten________________________________________________
Besondere Hinweise (Allergien, sonstiges): _________________________________________________
Anschrift/ Tel.nr. für Rückfragen: ______________________________

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